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Beitrag im ZDF, Aspekte, am Freitag: Der Zukunftsforscher Horx im Gespräch. Gedanken über das Krisotainment in den alten Medien, über Talkshows, die Zuschauerbeteiligung nur noch über das Beschwören unsinniger Hysterien erzielen.

Panikmacher

Die Panikmache der Medien vor vermeintlichen Katastrophen oder Krisen. Häufig mit dem Ziel, die Einschaltqouten zu erhöhen oder Absätze zu steigern.

Das erst Mal seit 10 Jahren, dass ich 10 Minuten ZDF am Stück ertragen habe. Ein Beitrag, den das ZDF wohl nicht verstanden hat, sonst hätten sie das Gespräch nicht gesendet. War dann auch kurz danach aus der ZDF-Mediathek verschwunden.

Die Krise der audio-visuellen Medien, die langsam in Panik geraten, weil das Internet ihnen mehr und mehr das Wasser abgräbt, bringt Tag für Tag neue Krisen aufs Tapet. Wenn sich Hysterie gelegt hat, suchen sie scheinheilig nach den wahren Panikmachern.

Vereinsamen die Menschen, weil sich lieber mit ihrem Handy und SMS und youTube vergnügen (oder sogar mit den eigenen Kindern am Computer spielen), statt sich tage- und nächtelang mit mit einem Buch von der Welt zurückzuziehen oder sich mit unendlichen Telenovelias oder Big Brother dem echten Leben anzuschließen?

Ich bin auf jeden Fall deutlich optimistischer als Horx und glaube fest daran, dass die Krisen-Mache nur eine Mode ist, die sich ein gutes Jahrzehnt hält, ähnlich wie die unsäglichen Peter Alexander- und Heintje-Filme der 60er Jahre.