Kölner Lichter für Provinzler

Am Samstag Nachmittag haben wir uns auf die Reise nach Köln-Deutz gemacht – die Kölner Lichter vom Deutzer Ufer aus miterleben und bewundern.


Erst einmal natürlich durch die Stadt streifen, vorbei am Café Meybach (schade … beim nächsten Mal). Bei Foto Gregor einen neuen Deckel für mein Objektiv kaufen: Natürlich haben sie dort genau den passenden Deckel. Gleich noch eine kleine Fototasche entdeckt und meine Sammlung von Crumblers um ein weiteres Exemplar erweitert. Beim unvergleichlichen Pizza Hut im Media Park Pizza essen und dann gegen 8 rüber zum Deutzer Ufer.

So früh wir auch vor Ort waren: Das Ufer vor dem Hyatt ist dicht an dicht besetzt, belagert und umkämpft. Wer hier auf dem Ufer landet, wird warten müssen, bis alles vorbei ist. Da dachten wir, es wäre schon voll bevölkert. Aber die wahren Massen traten erst irgendwann zwischen 10 und 11 auf.

Gegen 11 begann die Ansagerei aus den Lautsprechern: Das Feuerwerk wäre nur »von der anderen Seite« zu sehen. Was aber ist die andere Seite? Eine gute Stunde lang haben sie uns mit dieser Ansage beschallt, ohne dass jemand auf die Idee kam, mal zu sagen, welches Ufer gemeint war. Also blieben alle dort, wo sie gerade waren.

Ich flüchte auf den Deutzer Bahnhof und lasse Heinz und Karin und Kurt zurück . Die Gleise liegen hoch, das Feuerwerk hinter dem Saturn-Turm im Blick. Mit mir auf den Gleisen nur wenige Zuschauer. Die Kölner belagern das Ufer, eine Handvoll Bahnfahrer hat eine Pause zwischen zwei Zügen eingelegt.

Wenn man ganz ganz ganz genau hinsieht, entdeckt man zwischen HDI- und ASPECTA-Leuchten einen kleinen Mann auf dem Dach. Na, der hatte die Aussicht schlechthin.

Perfekte Chrysanthemen, als wäre es ein Feuerwerk in Japan. Ich traue mich gar nicht, so die Kamera an einem anderen Platz aufzustellen – da könnte man ja was verpassen.

Wunderschön … die Rückfahrt im überfüllten Zug ein Erlebnis der Dritten Art. Eine Freundin erzählte mir heute morgen, sie hätte drei Stunden gebraucht, um aus der Kölner Innenstadt bis nach Ochsendorf zu kommen. Mein Nachbar aus dem Büro hat am Dom geparkt, eine Stunde bis zum Hauptbahnhof, von dort aus um 1 los und um 4 heute morgen zuhause.
Wir haben zweieinhalb Stunden vom Bahnhof bis ins Dorf nach Vluyn gebraucht. Die Bahn kommt …

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