Public Viewing

Wir lieben kleinen Bewohner der Provinz haben gedacht, an einem Weltmeisterschaftsfussballabend wären die Straßen überall so leer wie bei uns im Dorf. Aber Düsseldorf ist ein einziges gigantisches Public Viewing, kein einziges Stück Pflaster ohne Fernseher.

Berlin

Mal wieder Berlin, das ist immer wieder ein Erlebnis. Dieses Mal ein ganz schön nebulöses, schon am Nachmittag bei der Anreise sah es aus wie in einer Waschküche. Am Abend dann: Der Nebel kommt von oben und wird dicker und dicker. Entweder regnet es in Berlin oder anstelle der Sonne scheint der Nebel.

Gähnende Leere

Der Flughafen Stuttgart, menschenleer: Alle haben mich gefragt, ob wieder Flüge gehen, weil ich den Troley hinter mir her zog … Dabei bin ich einfach nur mit der S-Bahn zum Flughafen gefahren, um weiter nach Esslingen zu fahren. Einsame menschenleere Gänge und Hallen – wie in Stephan Kings Langoliers.

Lazy Sunday Afternoon

Sonntag am Schloss Benrath. Jeder Quadratmeter von Spaziergängern ausgenutzt.
Zuerst einmal einen Platz im Cafe erobern und mit einem Eis für die richtige Grundstimmung sorgen und dann die Runde um das Schlösschen und das nächste Cafe aufsuchen. Dann ist es ein richtiger Sonntagspaziergang durch den Schlosspark im Frühfrühling.

Hamburger Nächte

Es war nur eine einzige Nacht, und auch nur ein länglicher Spaziergang vom Dammtordamm bis zum Hauptbahnhof, aber Hamburg bei Nacht ist selbst bei der lausigen Kälte ein Erlebnis.

Perlenfischen am Rhein

Ein Ausflug am zweiten Weihnachtstag an den Rhein nach Uerdingen hat es hervorgebracht: Krefeld Uerdingen ist eine schmucke kleine Perle – allerdings tief unter einer Schicht von Autos verborgen. Selbst der letzte kleine schmucke Winkel verschwindet hinter all den parkenden Autos.

City Lights und Dorflaternen

Mit Bus und Bahn aus dem kleinen Dorf in die große Stadt: 10 Minuten Streit mit dem Fahrkarten-Automat und dabei glatte 10 Euro verloren, weil mir am Ende 10 Cent gefehlt haben. Das ist echtes Bahnpoker. Dafür 15 Minuten am Schalter angestanden, um unzählige kleine Kästchen auszufüllen.

Voll Rhein-Gefallen

Wenn ich an einem 11.11. nach Köln fahre, dann ist das purer Zufall und ein klarer Fall von „Nicht aufgepasst“, denn so etwas wie eine 5te Jahreszeit kommt in meinem Kalender nicht vor, vor Karneval und Fasching fliehe ich im Frühjahr nach Sylt oder auf die Friesischen Inseln.

Piquenique à Minuit

Na, gut, Mitternacht war es nicht, sondern nur einfach Sonnenuntergang Ende September. Aber ein Picknick am Rheinufer in Duisburg, vorher ein Spaziergang über die Brücke. Beladen mit einem richtig stabilen Manfrotto, einem ordentlichen Picknickkorb, einer Kanne frischen Kaffee, einem Snickers, Kokosplätzchen und zuguterletzt natürlich auch noch eine Kamera und einer Taschenlampe für den Rückweg.